037 Staffel Personalmarketing Podcast Teil 3 - Gib mir ein Thema - bitte nur eins

Episode von Faust und Taube – Konflikte im Team lösen als Führungskraft von Angelo Brandl | Mediator, Coach und Trainer · 21. Oktober 2026 · 8 min

Eine Sprachnachricht. Zehn Wünsche. Sechs Minuten. Und ein Neuer, der nur eine einzige Frage hat.

In dieser Folge geht es um eine Sprache, die du jeden Tag sprichst. Und die außer dir kaum einer versteht.

Du erfährst, warum mehr Inhalt oft weniger bewirkt. Warum die beste Erklärung mit einem Piepen beginnt. Und warum ein Ja von der Chefin manchmal mit einem Nein anfängt.

Am Ende bleibt ein einziger Satz. Er passt auf eine Karteikarte. Er reicht für eine ganze Serie.

Drei Reflexionsfragen für Dich:

Welche Abkürzung benutzt du jeden Tag, die neue Kolleginnen und Kollegen nicht verstehen?

Woran würdest du merken, dass deine letzte Erklärung wirklich angekommen ist?

Welches eine Ziel ist wichtiger als die anderen neun auf deiner Liste?

Goldnuggets

1. Jede Abkürzung ist eine Tür, die du zumachst.
Was für dich Alltag ist, ist für Neue eine fremde Sprache. Gute Erklärungen fangen dort an, wo der Zuhörer steht, mit einem Bild aus seinem Alltag. Erst danach kommt der Fachbegriff.

2. Ein Lernziel braucht eine Prüffrage: „Woran merkst du’s?“
Ein Ziel, das man nicht überprüfen kann, ist nur ein Wunsch. Die Frage zwingt dazu, ein sichtbares Ergebnis zu benennen, zum Beispiel: Am ersten Tag steht keiner mehr ratlos am Empfang.

3. Ein Ziel pro Folge. Der Rest ist eine Serie.
Zehn Lernziele in sechs Minuten erreichen niemanden. Wer jedes Mal nur eine Sache gibt, bekommt öfter ein Ja, beim Publikum und bei der Chefin.

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