Folge 27: Führung ist situativ. Warum ein Stil nicht reicht.

Episode von 10 Minuten für Führung von Peter Hardt · 29. April 2025 · 12 min

Welcher Führungsstil ist der richtige? Die Antwort: Kommt drauf an.

Viele glauben, dass so etwas gibt wie den einen guten und richtigen Führungsstil. Doch wenn ich als Führungskraft immer gleich auf unterschiedlichste Situationen reagiere, so ist das vielleicht gut gemeint, aber schlecht gemacht.

Denn Führung ist situativ. Unterschiedliche Kontexte brauchen unterschiedliches Führungsverhalten von mir. Der eigene Führungsstil sollte flexibel sein und sich an das jeweilige Umfeld anpassen.

Daniel Goleman – der „Godfather“ der Emotionalen Intelligenz – beschreibt ein Modell situativer Führung mit sechs unterschiedlichen Stilen:

·      Direktiv

·      Visionär

·      Affiliativ

·      Partizipativ

·      Pacesetting

·      Coachend

Was in einer Situation wirkt, kann in einer anderen kontraproduktiv sein. Die Kunst besteht darin, die gesamte Bandbreite dieser Stile zu beherrschen – und bewusst einzusetzen.

Stellen sich also die Fragen:

·      Beherrsche ich die ganze Klaviatur der Führung – oder begrenze ich mich selbst auf einen oder wenige Stile?

·      Handele ich bewusst und gezielt – oder lasse ich mich von Gewohnheiten und Vorlieben treiben?

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Quellenhinweise:

·      Daniel Goleman/Richard Boyatzis/Annie McKee, Emotionale Führung. Berlin 2005.

Bildnachweis:

·       Pexels.com: Foto von Bakr Magrabi, pexels-bakr-magrabi-928159-3203659

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Kontakt: ⁠[email protected]⁠

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