Mein Kind isst und trinkt in der Schule fast nichts – und niemand bemerkt es

Episode von Autismus-Ratgeber – Der Podcast von autismus-ratgeber.de · 25. Oktober 2026 · 23 min

Die Brotdose kommt fast voll zurück, die Trinkflasche auch – aber in der Schule scheint niemand etwas bemerkt zu haben.

In dieser Folge geht es darum, warum manche autistische Kinder während eines langen Schultages kaum essen oder trinken, obwohl das zu Hause deutlich besser funktioniert. Wir sprechen über sensorische Belastung, Lärm, Gerüche, soziale Anforderungen in der Pause, Zeitdruck, schwierige Übergänge und darüber, warum Hunger- oder Durstsignale unter hoher Belastung manchmal kaum wahrgenommen werden.

Außerdem geht es um Toilettenvermeidung, selektives Essverhalten und die Frage, warum ein Kind trotzdem scheinbar „funktionieren“ kann. Wir schauen darauf, welche einfachen Anpassungen helfen können – etwa ein ruhigerer Essplatz, mehr Zeit, vertraute Lebensmittel, sichtbare Trinkflaschen oder feste Erinnerungen ohne Druck.

Wichtig ist auch die Abgrenzung zu ARFID und anderen medizinischen Ursachen: Nicht jede volle Brotdose ist „typisch Autismus“, und anhaltend sehr geringe Nahrungs- oder Flüssigkeitsaufnahme sollte ernst genommen werden.

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