🎭 Was dir bisher niemand über Authentizität gesagt hat
Episode von Still & Stark | Erfolg muss nicht laut sein von Melina Royer, Timon Royer · 21. April 2025 · 19 min
🌱 Stärken-Coaching für mehr Selbstvertrauen im eigenen Auftreten: https://vanilla-mind.de/staerken-coaching/
💌 Halte den Kontakt mit unserem Mut-Letter: https://vanilla-mind.de/mut-letter/
In dieser Episode betrachten wir das oft missverstandene Konzept der Authentizität neu. Wir erklären, warum Authentizität nicht bedeutet, in jeder Situation gleich zu handeln oder immer seine ungefilterte Meinung zu äußern. Stattdessen geht es um situations- und rollenangemessenes Verhalten, das im Einklang mit den eigenen Werten steht. Die Episode beleuchtet den Unterschied zwischen echter Authentizität und übertriebener Offenheit oder falscher Zurückhaltung und gibt praktische Tipps, wie man in verschiedenen Rollen authentisch bleiben kann, ohne sich "fake" zu fühlen.
TAKEAWAYS
- Authentizität bedeutet nicht, in jeder Situation dasselbe Verhalten zu zeigen oder immer alles zu sagen, was man denkt.
- Rollenklarheit ist entscheidend: In verschiedenen Rollen (Führungskraft, Elternteil, Freund) zeigen wir unterschiedliche, aber authentische Facetten unserer Persönlichkeit.
- „Alles, was du sagst, muss wahr sein, aber nicht alles, was wahr ist, muss gesagt werden.“
- Wie jede Charakterstärke kann Authentizität unter- oder überdosiert werden: Unterdosierung führt zu Falschheit, Überdosierung zu Selbstgerechtigkeit.
- Authentizität ohne Empathie ist keine Stärke – situative Angemessenheit gehört dazu.
- Das transparente Benennen der eigenen Rolle („In meiner Rolle als... sage ich...“) schafft Klarheit für sich selbst und andere.
- Rollenverständnis verhindert ein „Kuddelmuddel“ verschiedener Perspektiven, das auf andere inkongruent wirkt.
- Veränderungen in der Authentizität sollten schrittweise erfolgen – wie mit einem „Drehregler“, nicht wie mit einem An/Aus-Schalter.
- Selbstreflexion über die eigenen Rollen und angemessenes Verhalten hilft, authentischer zu werden, ohne sich zu verstellen.
- Das Gefühl, „fake“ zu sein, kann von mangelnder Rollenklarheit oder einem Umfeld mit wenig psychologischer Sicherheit kommen.
KAPITEL
00:00 Was ist Authentizität wirklich?
03:03 Zwischen Überdosierung und Unterdosierung: Der richtige Balance in der Authentizität
06:46 Rollenklarheit: Der Schlüssel zur authentischen Kommunikation
10:47 Transparenz schaffen: "In meiner Rolle als..."
12:39 Wie entsteht der Eindruck von "Fake-Sein"?
14:38 Handlungsempfehlungen: Wie können wir authentischer werden?
16:43 Fazit: Authentisch sein bedeutet situationsbezogenes Rollenverhalten
Weitere Episoden von „Still & Stark | Erfolg muss nicht laut sein“
- Hyperfokus bei ADHS: So vermeide ich den Crash 19. Oktober 2026
- Warum neurodivergente Gehirne Telefonieren hassen 5. Oktober 2026
- Neurodivergent? Warum „normal" nur eine Erfindung ist 21. September 2026
- Kindliche Freude wiederfinden 7. September 2026
- Exekutivfunktionen bei ADHS: 3 typische Tipps, die NICHT helfen 24. August 2026
- Abschalten lernen, mitten im Sommerloch 10. August 2026
- Reset Übung für dein Nervensystem 🌞 [live mitmachen!] 26. Juli 2026
- Angst vor der Arbeit: Woran du erkennst, ob's wirklich am Job liegt 3. Juli 2026
- Warum ich aufgehört habe, mich zu präsentieren 22. Juni 2026
- Warum ich 1 Jahr Zwangspause hatte & Fragerunde 💬 5. Juni 2026
- Arbeiten mit ADHS: ehrlicher Einblick 🤡 2. Juni 2025
- 🌟 5 überraschende Wahrheiten für starkes Selbstvertrauen 19. Mai 2025
- 💪🏼Job-Skills: Hör auf dich zu unterschätzen 5. Mai 2025
- 😓 Ausgebrannt? So sprichst du es in der Firma an! 7. April 2025
- Selbstzweifel durch Vergleiche? 2 geniale Hebel für mehr Selbstwertgefühl! 24. März 2025
Alle Episoden von Still & Stark | Erfolg muss nicht laut sein · Mehr Business-Podcasts