#23 Die Sache mit dem Freundschaftskummer – Herzschmerz in Freundschaften

Episode von Montag bis Menschsein von Leonie Jung · 26. Oktober 2026 · 27 min

Nicht jeder Mensch, der uns das Herz bricht, war einmal unser Partner oder unsere Partnerin.

Manchmal sind es Freundschaften, die zerbrechen. Menschen, mit denen wir aufgewachsen sind, die unsere peinlichsten Geschichten kennen, mit denen wir so viel erlebt haben und von denen wir irgendwie immer dachten, dass sie bleiben.

In dieser Folge spreche ich über Freundschaftskummer. Darüber, warum es so wehtun kann, wenn Freundschaften auseinandergehen, warum sich Nähe im Laufe des Lebens verändern darf und wann Verständnis irgendwann nicht mehr ausreicht.

Es geht um einseitige Freundschaften, unbeantwortete Nachrichten, kleine Unwahrheiten, fehlende Abschlüsse und die Frage, was uns eigentlich zu guten Freundinnen und Freunden macht.

Und ich erzähle euch, warum ich gerade ständig in Berlin weine, was ein heftiger Streit mit einer meiner engsten Freundinnen mit 15 Jahren in mir ausgelöst hat und warum wir Menschen manchmal vermissen dürfen, ohne sie zurück in unserem Leben haben zu wollen.

Denn nur weil eine Freundschaft endet, bedeutet das nicht, dass sie nicht echt war. Oder dass die gemeinsame Zeit plötzlich weniger wert ist.

Eine Folge über Freundschaft, Veränderung, Selbstachtung und die Menschen, die ein Teil von uns bleiben, auch wenn sie längst nicht mehr an unserer Seite sind.

SO SCHÖN, DASS DU DA BIST! ❤️

Ich freue mich wie immer über Abos und Kommentare. Wenn ihr Themenwünsche habt, meldet euch total gerne bei mir unter [email protected] oder via Instagram-Nachricht an @leonieyoung.

Happy Monday! 🫶

Darum geht's in der Folge:

Leonie erzählt, wie ein heftiger Streit mit ihrer engsten Freundin im Alter von 15 Jahren ihr erstmals den Schmerz eines möglichen Freundschaftsverlusts zeigte.

Freundschaftskummer wird oft kleingeredet, obwohl Freundschaften ebenso prägend und intim sein können wie romantische Beziehungen.

Bei einem Freundschaftsende trauern wir mitunter nicht nur um die gemeinsame Vergangenheit, sondern auch um eine fest eingeplante gemeinsame Zukunft.

Nähe hängt nicht an täglichem Kontakt; entscheidend ist der Unterschied zwischen weniger Kontakt und dauerhaft fehlender Gegenseitigkeit.

Wiederkehrende Einseitigkeit darf angesprochen werden: Ein verletzliches, direktes Gespräch kann klären, wie beide die Freundschaft erleben.

Gute Freundschaften brauchen Verlässlichkeit, ehrliche Gespräche, gegenseitiges Interesse und die Freiheit, sich weiterzuentwickeln.

Manche Freundschaften enden ohne Streit oder klares Abschiedsgespräch; auch ein stilles Auseinanderleben kann schmerzen.

Eine lange gemeinsame Geschichte verpflichtet nicht dazu, dauerhaft Beziehungen auszuhalten, die nicht guttun.

Trauer hat keinen festen Zeitplan: Man darf vermissen, offene Fragen stehen lassen und neue Freundschaften zulassen, ohne alte ersetzen zu müssen.

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