#25 Niemand glaubt mir, wie meine Mutter war. Warum narzisstische MĂĽtter oft unentdeckt bleiben
Episode von Schwarze Schafe - helle Aussicht von Antje Simdorn und Sarah Bee · 2. März 2026 · 33 min
🎧 Podcast „Schwarze Schafe – helle Aussicht“
Mit Antje Simdorn & Sarah Bee
„Niemand glaubt mir, wie meine Mutter war“
Warum narzisstische MĂĽtter oft unentdeckt bleiben
„Aber sie ist doch deine Mutter.“
Viele Frauen kennen genau diesen Satz.
Du versuchst zu erklären, wie deine Mutter wirklich war –
und stößt auf Unglauben, Relativierung oder Schweigen.
Nach auĂźen charmant, hilfsbereit, engagiert.
Zu Hause kontrollierend, beschämend, emotional kalt oder subtil manipulierend.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum narzisstische oder emotionalmissbräuchliche Mütter gesellschaftlich so oft unsichtbar bleiben –
und warum betroffene Töchter fast immer anfangen, an sich selbst zu zweifeln,statt an dem System, in dem sie aufgewachsen sind.
Wir schauen uns an:
• warum Narzissmus überwiegend männlich gedacht wird
• warum verdeckte, subtile Formen bei Müttern besonders schwer zu erkennen sind
• wie idealisierte Mutterbilder Täterinnenschaft ausblenden
• warum das Umfeld häufig Partei für die Mutter ergreift
• und welche langfristigen Folgen das für Töchter hat
Ein besonderer Fokus liegt auf der Mutter-Tochter-Dynamik:
Verschmelzung, emotionale Vereinnahmung, Konkurrenz, Rollenvertauschung –
und warum viele Töchter lernen, sich selbst infrage zu stellen, statt dasVerhalten der Mutter klar zu benennen.
Diese Folge ist keine Anklage.
Aber sie ist eine klare Einordnung.
Denn:
Wenn dir niemand glaubt, heiĂźt das nicht, dass deine Wahrnehmung falsch ist.
Oft heißt es nur, dass wir gesellschaftlich nicht gelernt haben, Mütter auchals Täterinnen zu denken.
✨Wenn du dich hier wiedererkennst, darf das entlastend sein.
✨Und vielleicht reicht es fürs Erste, dir selbst zu glauben.
Wenn du beim Zuhören merkst, dass dieses Thema dich innerlich stark bewegt,geht es nicht darum, sofort radikale Schritte zu gehen.
Für viele beginnt Veränderung damit, innerlich Abstand zu gewinnen – statt sichweiter zu erklären oder zu rechtfertigen.
Genau dafĂĽr habe ich den Kurs
„Emotionale Abnabelung von narzisstischen oder toxischen Eltern“entwickelt.
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