Robert Habeck: "Wer das Klima schützt, schützt die Freiheit"

Episode von ZEIT Bühne von DIE ZEIT · 24. Juni 2021 · 1 h 12 min

Robert Habeck wollte selbst ins Kanzleramt, doch nun ist Annalena

Baerbock Spitzenkandidatin der Grünen. Danach überholten die Grünen

kurzzeitig die Union in Umfragen, doch inzwischen hat sich das

Verhältnis wieder umgedreht.

Im Wahlkampf wollen die Grünen dagegenwirken, indem sie weiter für

Klimaschutz werben. "Wer das Klima schützt, schützt die Freiheit", sagt

Robert Habeck. "In knapp 20 Jahren sind wir verpflichtet, unsere

Lebensart, die Industrie, die Mobilität klimaneutral zu machen."

Im Podcast kritisiert Habeck außerdem den europäischen Fußballverband

Uefa. Die Uefa hatte der Stadt München verboten, das Stadion zum

EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben leuchten zu

lassen, als Zeichen gegen die geplanten LGBTQI-feindlichen Gesetze in

Ungarn. Habeck nennt die Entscheidung der Uefa "falsch und feige".

Ein wichtiges außenpolitisches Thema im Wahlprogramm der Grünen ist der

Stopp der Gaspipeline Nord Stream 2. "Deutschland spaltet Europa mit

dieser Pipeline", sagt Habeck. "Sie ist nicht im europäischen Interesse,

ganz im Gegenteil. Die Ukraine gerät dadurch aus dem

sicherheitspolitischen Fokus Europas, so die Selbstwahrnehmung der

Ukraine."

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der

Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 22. Juni 2021.

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