Jens Spahn: "Wir müssen aufpassen, dass aus Spannungen nicht Spaltungen werden"

Episode von ZEIT Bühne von DIE ZEIT · 7. September 2021 · 1 h 16 min

Im Gespräch mit den Moderatoren Tina Hildebrandt und Roman Pletter

bekräftigt Spahn seine Absage an eine Corona-Impfpflicht. Aus den

derzeitigen gesellschaftlichen Spannungen und einer "sowieso angeheizten

Stimmung" sollten keine Spaltungen werden. Seine "große Sorge" sei,

einen zu großen Teil zu verlieren, "weil die Leute an der Debatte nicht

mehr teilnehmen und nur noch Konfrontation ist".

Einige Wochen vor der Bundestagswahl bezeichnet Spahn die guten

Umfragewerte von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz als "ein bisschen

Erbschleicherei". Scholz tue so, "als wäre er Merkel in männlich, was

aber ja nicht die Politik trifft, die in seinem Programm steht". Die CDU

müsse im Wahlkampf nun offensiver werden: "Das hat mit dem Triell aus

meiner Sicht gut begonnen und das werden wir jetzt mehr machen müssen."

Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Veranstaltung aus der Reihe

"Eine Stunde ZEIT mit…" im Rahmen der Langen Nacht der ZEIT vom 4.

September 2021.

Weiterführende Links:

Lange Nacht der ZEIT: Eine Stunde ZEIT mit Jens Spahn

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