#09 D-Days for Detox | Warum Digital Detox bei den Eltern beginnt
Episode von Wow Sessions von Alwina Simon · 30. Juni 2026 · 34 min
„Mama, hörst du mir überhaupt zu?“ Diesen Satz kennen viele Eltern. In dieser Folge schauen wir gemeinsam hin, warum digitaler Detox nicht bei den Kindern beginnt, sondern bei uns.
Du erfährst, was hinter dem Begriff Technoference steckt, warum das Handy zum digitalen Schnuller wird und wie die Aufmerksamkeitsökonomie ganz gezielt deine menschlichen Reflexe ausnutzt. Vor allem aber geht es um ein Wort, das oft zunächst Respekt einflößt, und in Wahrheit der sanfteste Schlüssel zur Veränderung ist: Verantwortung.
Wir klären den feinen Unterschied zwischen Selbstverurteilung und Selbstverantwortung, du bekommst zwei einfache Fragen für den Moment, in dem dein innerer Kritiker laut wird, und am Ende ein kleines Take-away für die Woche, das dich nichts kostet außer einem ehrlichen Hinschauen.
WICHTIG: Diese Folge ist kein Schuldspruch, sondern eine Einladung. Setz dir zuerst deine eigene Sauerstoffmaske auf, denn dein Kind lernt davon das Wertvollste, was es lernen kann. Wie ein Mensch ist, der präsent ist.
Tag eins meines 7 Tage Social Media Detox bekommst du kostenlos zum Download: https://wowsessions.de/newsletter/
Impulse und Quellen dieser Folge:
Marita Wittner, zum Unterschied zwischen Selbstverantwortung und Selbstverurteilung: https://maritawittner.de/artikel-blog/
Gottfried Sumsers Hauptseite mit allen Tageslektionen: https://gottfriedsumser.com/ „Nichts kann rückgängig gemacht werden, wofür wir keine Verantwortung übernehmen.“
Aza Raskin, Mitentwickler des endlosen Scrollens und heute Stimme für humane Technologie: https://www.bbc.com/news/technology-44640959 (Titel: „Social media apps are 'deliberately' addictive to users“
JAMA Pediatrics Meta-Analyse 2025 (die zentrale Arbeit): https://jamanetwork.com/journals/jamapediatrics/fullarticle/2833506
Diesen Beitrag als Blog lesen und tiefer einsteigen: https://wowsessions.de/podcast/digital-detox-bei-eltern/
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