Begleitende Ernährungstherapie bei Hashimoto-Thyreoiditis

Episode von Evidenzbasierte Ernährung - Wissenschaft, Gesundheit und Genuss von dipl. rer. nat. Gabriele H. Wolf · 31. Juli 2026 · 10 min

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Schilddrüse und die häufigste Ursache für eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose). Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung: Das Immunsystem bildet fälschlicherweise Antikörper, die das eigene Schilddrüsengewebe angreifen und zerstören. Dadurch kann die Schilddrüse irgendwann nicht mehr genügend Hormone produzieren, was zu Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtszunahme, Kälteempfindlichkeit, trockener Haut und Antriebslosigkeit führt. Die Behandlung erfolgt in der Regel durch die Einnahme von Schilddrüsenhormonen (L-Thyroxin), um den Mangel auszugleichen.

Da Hashimoto eine Entzündungsreaktion im Körper ist, zielt die begleitende ernährungstherapeutische Intervention vor allem darauf ab, Entzündungen zu reduzieren und die Schilddrüse zu entlasten.

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