"Ich war Täter. Punkt."

Episode von Wie war das im Osten? von DIE ZEIT · 8. August 2019 · 2 h 17 min

Anna Frieda Schreiber wuchs in einer Stasi-Familie auf. Mit 16

unterschrieb auch sie beim DDR-Geheimdienst. Wie es dazu kam und wie man

damit lebt, erzählt sie im Podcast.

Als Kind in einer Stasi-Familie aufzuwachsen, fühlte sich an wie

“Isolationshaft”, sagt Schreiber. Noch heute spüre sie die Auswirkungen,

sagt die 51-Jährige in der neuen Ausgabe dieses Podcasts.

Schreibers Eltern, Großeltern, der Bruder und die Tante – alle

arbeiteten für die “Firma”, den Geheimdienst der DDR. Schreiber, die bis

2015 als Mann und mit dem Vornamen Andreas lebte, ist kein Einzelfall.

Die DDR hatte die höchste Agenten-Dichte der Welt. In keinem anderen

Land waren – gemessen an der Bevölkerungsgröße – so viele Menschen für

den Geheimdienst tätig.

Auch sie selbst verpflichtete sich für die Stasi – mit 16 Jahren. Heute,

30 Jahre später, sagt sie, sie schäme sich für ihre Vergangenheit. Nach

der Wende hat sie versucht, offen damit umzugehen. Wie sie das gemacht

hat, und ob sie das geschafft hat, ob das überhaupt gut ist – darüber

spricht sie mit Michael Schlieben und Valerie Schönian.

[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner

finden Sie HIER

[ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten,

testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos Die ZEIT. Hier geht's zum Angebot.

Weitere Episoden von „Wie war das im Osten?“

Alle Episoden von Wie war das im Osten? · Mehr History-Podcasts