Die Ionen-Falle als Uhr
Episode von Wie poetisch ist die Wissenschaft von Alexander Kluge · 14. September 2021 · 12 min
Von der Erfindung des Pendels bis zur Entwicklung von Ionen-Uhren an dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik liegt ein weiter Weg. Es geht um extreme Genauigkeit. Man braucht diese neuen Uhren, die die Atomuhr übertreffen, z.B. um Breitbandkabel und Computer mit zusätzlichen Informationen zu beladen. Dies ist nur durch zeitlich genaueste Differenz möglich: in winzigen Lücken findet die Zusatzinformation ihren Platz. Die Ionen, die diese unübertreffliche Genauigkeit produzieren, müssen zuvor in einer Ionen-Falle gefangen und isoliert werden. Dort arbeiten sie lebenslänglich und unverdrossen. Prof. Dr. Herbert Walther, Direktor des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik, berichtet.
Erstausstrahlung am 28.10.2001
Weitere Episoden von „Wie poetisch ist die Wissenschaft“
- Vom Wunderglauben zur exakten Beobachtung 14. September 2021
- Odysseus und die Wiesel 14. September 2021
- Der Entdecker der "dunklen RNA" 14. September 2021
- Was bringt den Weltgeist nach vorne? 14. September 2021
- Murmeltier des Geistes 14. September 2021
- Alchemie des Denkens 14. September 2021
- Vom Salz der Freiheit 14. September 2021
- Gebt mir die Zukunft und ich werde die Welt bewegen 14. September 2021
- Der öffentliche Mensch 14. September 2021
- Der Philosoph als fliegender Fisch 14. September 2021
- Drei Fabeltiere 14. September 2021
- Weltwissen 14. September 2021
- Woher weiß die Uhr, wie spät es ist? 14. September 2021
- "Immer radikal, niemals konsequent" 14. September 2021
- Tote auf Zeitreise 14. September 2021
Alle Episoden von Wie poetisch ist die Wissenschaft · Mehr Wissenschaft-Podcasts