Der öffentliche Mensch
Episode von Wie poetisch ist die Wissenschaft von Alexander Kluge · 14. September 2021 · 14 min
Über 2.000 Jahre hin, von Ovid über Montaigne, Erasmus bis zu Karl Popper oder Theodor Eschenburg, gibt es den unbestechlichen Beobachter. Ihn kennzeichnet die besessene Lust, Unterschiede zu machen. Unter diesen Charakteren finden sich die Vertrauenspersonen des freien Denkens, denen der große Soziologe, Autor und Politiker Lord Ralf Dahrendorf (Lord, weil er dem britischen Oberhaus angehört) sein Interesse widmet. Freies Denken und Selbstvertrauen, sagt Lord Dahrendorf, sind verbundene Gefäße. Es geht um die Tugenden und Schwächen des "öffentlichen Menschen" (Homo publicus).
Erstausstrahlung am 01.10.2006
Weitere Episoden von „Wie poetisch ist die Wissenschaft“
- Vom Wunderglauben zur exakten Beobachtung 14. September 2021
- Odysseus und die Wiesel 14. September 2021
- Der Entdecker der "dunklen RNA" 14. September 2021
- Was bringt den Weltgeist nach vorne? 14. September 2021
- Murmeltier des Geistes 14. September 2021
- Alchemie des Denkens 14. September 2021
- Vom Salz der Freiheit 14. September 2021
- Gebt mir die Zukunft und ich werde die Welt bewegen 14. September 2021
- Der Philosoph als fliegender Fisch 14. September 2021
- Drei Fabeltiere 14. September 2021
- Weltwissen 14. September 2021
- Woher weiß die Uhr, wie spät es ist? 14. September 2021
- "Immer radikal, niemals konsequent" 14. September 2021
- Tote auf Zeitreise 14. September 2021
- Max Weber 14. September 2021
Alle Episoden von Wie poetisch ist die Wissenschaft · Mehr Wissenschaft-Podcasts