Die Bank am Wegesrand
Episode von STRAHLEN & SEIN - dein Selbstliebe-Podcast von Leonore Anton · 19. August 2026 · 35 min
Du hast eine Entscheidung getroffen, bist losgegangen, hast etwas hinter dir gelassen und trotzdem fühlst du dich noch nicht wirklich angekommen.
Wir sprechen so oft über den Mut, etwas zu verändern. Über die Kündigung, den Neuanfang, den Schritt in die Selbstständigkeit oder die Entscheidung, einem alten Leben nicht länger treu zu bleiben, wenn es längst nicht mehr zu uns passt. Doch viel seltener sprechen wir über das, was danach kommt.
Über diesen Zwischenraum, in dem das Alte nicht mehr stimmt und das Neue noch nicht ganz greifbar ist.
In dieser Folge ist Jaqueline Becker erneut bei mir zu Gast. Als wir uns im Januar das letzte Mal unterhalten haben, war sie bereits aus ihrem Beruf als Lehrerin ausgestiegen und dabei, sich ein Online-Business aufzubauen. Heute, nur wenige Monate später, sieht ihr Weg schon wieder anders aus. Sie hat in Thüringen ihren eigenen „Raum für dich“ eröffnet - einen Ort für Frauen, Begegnung, Persönlichkeitsentwicklung und echte Verbindung.
Wir sprechen darüber, warum Veränderung selten diese eine große Entscheidung ist, nach der plötzlich alles klar wird, weshalb auch ein vermeintlicher Umweg Teil des eigenen Weges sein kann und warum wir uns erlauben dürfen, zwischendurch einfach einmal auf der sprichwörtlichen Bank Platz zu nehmen.
Denn vielleicht braucht nicht jede offene Frage sofort eine Antwort. Klarheit entsteht manchmal genau dann, wenn wir aufhören, sie mit aller Kraft im Kopf produzieren zu wollen, und wieder beginnen zu fühlen.
Es geht um Neuanfänge und Zwischenräume, um berufliche Veränderung, das Loslassen alter Identitäten, um Gemeinschaft unter Frauen und um den Mut, den eigenen Weg immer wieder neu auszurichten, wenn wir merken, dass etwas nicht mehr stimmig ist.
Und genau aus diesem Gedanken ist auch etwas Gemeinsames entstanden: Am 19. September öffnen Jaqueline und ich in Triptis unseren „Raum für Veränderung“ - einen halben Tag für Frauen, die spüren, dass sich etwas verändern darf, ohne vielleicht schon genau zu wissen, wie das Neue aussehen soll.
Ein Raum zum Innehalten, Fühlen, Austauschen und Klarerwerden.
Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du in den Shownotes.
Und vielleicht nimmst du aus dieser Folge vor allem einen Satz von Jaqueline mit:
„Geh deinen Weg.“
Auch mit Abzweigungen. Auch mit Pausen. Und manchmal eben mit einer Bank am Wegesrand.
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