L.I.S.A. - Erbschaften. Die Zwiespältigkeit des Erbes in der Spätmoderne

Episode von L.I.S.A.Lectures von L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung · 27. Juni 2025 · 52 min

Die Moderne ist eine im Kern zukunfts­orien­tierte Gesell­schaft. Mit der Krise der Zukunfts­orien­tie­rung in der Spät­moder­ne erlangt das Erbe der Vergangenheit eine neue Relevanz: Wir können nicht nicht erben. Aber was erben wir? Im Sinne eines Problem­aufrisses kartiert der Vortrag von Prof. Dr. Andreas Reckwitz (HU Berlin) Ge­län­de spätmoderner Erb­schaf­ten, die sich im dop­pel­ten Spannungs­­feld von Faktizität und Aneignung sowie zwischen Last und Ressource bewegen: das familiäre Erbe von Vermögen, Sozialisation und Emotion, das Gat­tungs­­erbe des Homo sapiens, das gesell­schaft­liche Erbe zwischen cultural heritage, Gewalt­erbe, Anthropozän und Fortschritts­erbe. Es stellt sich heraus, dass die Frage nach dem Erbe am Ende die Zukunft betrifft: Was werden wir vererbt haben?

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/auerbach_lecture_reckwitz

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