L.I.S.A. - Radikalität, Terrorismus und Erlösungshoffnungen in Zeitgeschichte und Gegenwart

Episode von L.I.S.A.Lectures von L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung · 2. Februar 2026 · 1 h 43 min

Die „Montagsdebatte“ widmet sich der Frage, ob die zunehmende Radikalisierung, die wir derzeit erleben, auch auf religiösen und weltlichen Erlösungshoffnungen beruht. Im Anschluss an einen einführenden Impulsvortrag der niederländischen Zeithistorikerin Beatrice de Graaf von der Universität Utrecht folgt ein Gespräch mit Frank Bösch, Direktor des Leibniz-Instituts für Zeithistorische Forschung Potsdam. Nicht nur Islamisten, auch Rechtsextremisten verwenden in zunehmendem Maße religiöse Muster, Symbole und Praktiken. Sie nutzen diese zur Anwerbung, Legitimierung und Verherrlichung von politischer Gewalt in Europa, den USA und Russland. Radikale Erlösungshoffnungen treten auch zunehmend in den Führungen politischer Parteien auf: Trump wird von Evangelikalen als biblischer ‚König Kyros‘ gesehen, Orban stellt sich als ‚Verteidiger des Christentums‘ dar, Putin wirft sich gar als ‚Katechon‘ auf und Vox-Anführer Abascal sieht sich als neuer Kreuzfahrer gegen den Islam. Was sind die Ursachen für diese Rückkehr radikaler Erlösungshoffnungen und wie könne wir darauf reagieren?

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_radikalitaet_terrorismus_erloesungshoffnungen

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