L.I.S.A. - Wirtschaftskrisen als Herausforderung der Demokratie?

Episode von L.I.S.A.Lectures von L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung · 9. März 2026 · 1 h 36 min

Eine Diskussion mit Werner Plumpe, Nicola Fuchs-Schündeln und Moritz Schularick. Moderation: Alexander Nützenadel

Der Blick in die Geschichte zeigt, dass wirt­schaft­liche Krisen und Unsicher­heit an den Börsen allein nicht zwingend in Diktaturen münden. Im Gegenteil, wirt­schaft­liche Auf- und Abwärts­­bewe­­gun­gen gehören zur freien Marktwirtschaft, dem Wirtschafts­sys­tem der meisten Demo­kra­tien und stellen sie nicht not­ge­dru­ngen vor exis­ten­tielle Heraus­for­de­run­gen. Welche Voraus­setz­un­gen also müssen gegeben sein, um radikale politische Kräfte zu Nutz­nießern öko­no­mi­scher Krisen werden zu lassen? Wann ent­ste­hen Wut und Gegen­wehr der Bürger und Bürgerinnen? Ab welchem Punkt werden Gefühle von Aus­gren­zung und des „Zukurz­kom­mens“ über­mäch­tig und münden im Hang zu Autoritarismus, Rassismus, Anti­semi­tis­mus und Homo­pho­bie als vermeint­liche Lösungen für die eigene als Misere wahr­ge­nom­me­ne Lebens­situa­tion? Auf welche Art verstär­ken anti­demo­kra­tische Kräfte diese Tendenzen, befördern sie oder bringen sie gar erst hervor?

Impuls:

Werner Plumpe, Universität Frankfurt a.M.

Gäste:

Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft

Nicola Fuchs-Schündeln, Leiterin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung

Moderation:

Alexander Nützenadel, HU Berlin

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/montagsdebatte_wirtschaftskrisen

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