Gefühlte Wahrheit: Ist die Schweiz gefährlicher geworden?

Episode von Hinter der Schlagzeile von CH Media · 22. September 2026 · 19 min

Crans-Montana, Kerzers, Winterthur, Aarau: 2026 folgt in der Schweiz ein schweres Ereignis auf das nächste. Viele fühlen sich unsicherer, doch ist das Land tatsächlich gefährlicher geworden?

In der Neujahrsnacht starben in Crans-Montana 41 junge Menschen. Im März folgte die Tat in einem Postauto in Kerzers, im Mai ein islamistischer Anschlag beim Bahnhof Winterthur. Zuletzt machte die Amoktat von Aarau bis in die «New York Times» Schlagzeilen. Die Ereignisse sind nah, die Opfer scheinbar zufällig. Politisch folgen Debatten über Migration und Waffenrecht. Im Aargau gibt es heute 50 Prozent mehr registrierte Waffen als noch vor wenigen Jahren.

Patrik Müller, Chefredaktor von CH Media, verweist auf die Kriminalstatistik: «Es ist nicht gefährlicher geworden.» Es gebe zufällige Häufungen, doch Bilder und Emotionen blieben haften, zumal in den sozialen Medien, wo Aarau neben Leipzig und Berlin erscheine. Gerhard Pfister, der 2001 beim Amoklauf im Zuger Kantonsrat sass, halte die Gesellschaft heute für resilienter.

Welche Rolle spielen psychische Erkrankungen? Führt die Politik die richtigen Debatten? Und wie lässt sich das Urvertrauen zurückgewinnen?

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Host und Produzentin: Joëlle Weil

Gast: Patrik Müller

Kontakt: [email protected]

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