Aarau: Drei Waffen, alle legal

Episode von Hinter der Schlagzeile von CH Media · 3. September 2026 · 15 min

Nach den tödlichen Schüssen an einem Rave in Aarau sitzt ein 43-jähriger Schweizer in Untersuchungshaft. Seine drei Waffen besass er legal – zum Motiv schweigt er.

Die Kantonspolizei Aargau geht von einer Amoktat aus. Rund 40 Schüsse fielen wahllos, die Schussrichtung wechselte mehrfach, ein gezielter Angriff ist ausgeschlossen. Der Mann stellte sich am Polizeiposten in Delémont selber und macht seither von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Es gibt Anhaltspunkte für eine psychische Labilität, bestätigt sind sie nicht.

Alle drei Waffen, darunter ein Sturmgewehr AK-74, waren auf ihn registriert und vor rund 20 Jahren legal erworben. Das Todesopfer war italienische Staatsbürgerin, der Fall wird im Ausland aufmerksam verfolgt. Sermîn Faki, Nachrichtenchefin von CH Media, war an der Medienkonferenz: «Da herrscht grosse Fassungslosigkeit und Unverständnis darüber, wie das Waffenrecht in der Schweiz ausgestaltet ist.»

Warum stellt sich ein Täter und schweigt dann? Wie kommt ein möglicherweise psychisch labiler Mann legal an drei Waffen? Und war es richtig, das Sicherheitsdispositiv in Aarau so rasch herunterzufahren?

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Host und Produzentin: Joëlle Weil

Gast: Sermîn Faki

Kontakt: [email protected]

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