G.W.F. Hegel »Phänomenologie des Geistes«
Episode von Federlese - Philosophie-Podcast von Fee · 30. Januar 2006 · 8 min
Nachdem sich unsere Hörer diesmal ein wenig länger gedulden mußten, stellen wir heute die ersten Seiten der Vorrede von Hegels »Phänomenologie des Geistes« (1807) vor. Die berühmte Vorrede, die erst im Nachhinein verfaßt wurde, stellt programmatisch Hegels Begriffe des Systems und des Absoluten dar, und beginnt mit der wunderbaren Allegorie vom Hervorbrechen der Blüte, welche die Knospe zwar widerlegt, doch nur mit dieser zusammen als Momente einer organischen Einheit »das Leben des Ganzen« ausmacht. So dürfe sich auch die Philosophie nicht in bloßen Resultaten erschöpfen, da zum Ganzen notwendig auch das Werden, der Weg zu jenen Resultaten gehöre.
Weitere Episoden von „Federlese - Philosophie-Podcast“
- Platon »Phaidros« 18. August 2006
- F. Schleiermacher »Hermeneutik und Kritik« 1. Juli 2006
- F. Schiller »Über die ästhetische Erziehung des Menschen« 21. Mai 2006
- F. Nietzsche »Menschliches, Allzumenschliches« (188-193) 22. April 2006
- A. Schopenhauer »Die Welt als Wille und Vorstellung« 8. April 2006
- Novalis »Monolog« 24. März 2006
- F. Hölderlin »Hyperion« 9. März 2006
- E. Lask »Die Lehre vom Urteil« 26. Februar 2006
- F. Nietzsche »Zum neuen Jahre« 31. Dezember 2005
- Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus 28. Dezember 2005
- F.W.J. Schelling »Über das Wesen der menschlichen Freiheit« 19. Dezember 2005
- W. v. Humboldt »Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues« 30. November 2005
- F. Nietzsche »Nur Narr! Nur Dichter!« 16. November 2005
Alle Episoden von Federlese - Philosophie-Podcast · Mehr Gesellschaft-Podcasts