F. Hölderlin »Hyperion«
Episode von Federlese - Philosophie-Podcast von Fee · 9. März 2006 · 10 min
In den Jahren 1797 bis 1799 entstand unter Friedrich Hölderlins Hand der Briefroman »Hyperion oder der Eremit in Griechenland«. Seine zwei großen Themen sind die Utopie eines kommenden, freieren Zeitalters und die Liebe zum Schönen, das sich Hölderlins Protagonist Hyperion in der Harmonie der Natur und seiner Geliebten Diotima zeigt.
Diotima, die denselben Namen trägt wie Sokrates’ Lehrerin in Platons Dialog vom Eros, dem »Symposion«, stiftet Hyperion und einige Freunde zu einer Seereise nach Athen an. Unterwegs, auf See, beginnt Hyperion seine Rede über die Athener. Im athenischen Volk sieht Hyperion sein Menschen- und Staatsideal verwirklicht. Er legt dar, wie Menschliches und Göttliches zueinander gehören, wie Kunst, Religion, Philosophie und Dichtung zusammenspielen und dass die Philosophie ihren Gipfelpunkt nur erreichen kann, wenn »wie der Maitag in des Künstlers Werkstatt, dem Verstande die Sonne des Schönen« scheint.
Weitere Episoden von „Federlese - Philosophie-Podcast“
- Platon »Phaidros« 18. August 2006
- F. Schleiermacher »Hermeneutik und Kritik« 1. Juli 2006
- F. Schiller »Über die ästhetische Erziehung des Menschen« 21. Mai 2006
- F. Nietzsche »Menschliches, Allzumenschliches« (188-193) 22. April 2006
- A. Schopenhauer »Die Welt als Wille und Vorstellung« 8. April 2006
- Novalis »Monolog« 24. März 2006
- E. Lask »Die Lehre vom Urteil« 26. Februar 2006
- G.W.F. Hegel »Phänomenologie des Geistes« 30. Januar 2006
- F. Nietzsche »Zum neuen Jahre« 31. Dezember 2005
- Das älteste Systemprogramm des deutschen Idealismus 28. Dezember 2005
- F.W.J. Schelling »Über das Wesen der menschlichen Freiheit« 19. Dezember 2005
- W. v. Humboldt »Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues« 30. November 2005
- F. Nietzsche »Nur Narr! Nur Dichter!« 16. November 2005
Alle Episoden von Federlese - Philosophie-Podcast · Mehr Gesellschaft-Podcasts