Kunsttherapie: Wie Sicherheit in Dir entsteht ohne viele Worte

Episode von Durch den Asphalt von Elmar Battenberg · 29. Juni 2026 · 49 min

Sarahs Instagramkanal: https://www.instagram.com/angstfreidurchkunst/

Sarahs Angebote: https://angstfreidurchkunst.tentary.com/

In dieser Folge spreche ich mit der Kunsttherapeutin Sarah Maria Könke über Angst, Selbstmitgefühl, Nervensystem – und darüber, warum Heilung oft dort beginnt, wo Worte nicht mehr ausreichen.

Sarah erzählt offen von ihrer eigenen Angststörung und davon, wie sie über die Kunsttherapie einen neuen Zugang zu sich selbst gefunden hat. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum viele Menschen ausschließlich im Kopf leben, weshalb Kontrolle häufig ein Versuch ist, Sicherheit herzustellen, und wie kreative Prozesse dabei helfen können, wieder ins Fühlen zu kommen.

Außerdem teile ich eigene Erfahrungen aus einer psychosomatischen Reha und erzähle, warum mich die Kunsttherapie damals mehr verändert hat, als ich zunächst erwartet hätte. Eine Folge über Sicherheit, Perfektionismus, Selbstmitgefühl und den Mut, sich selbst auf eine neue Art kennenzulernen – ganz ohne Heilsversprechen, dafür mit viel Menschlichkeit.

Take-Aways

Sicherheit entsteht nicht dadurch, dass alle Symptome verschwinden.

Kunsttherapie dient nicht dazu, schöne Bilder zu malen, sondern sich auszudrücken.

Gefühle lassen sich oft leichter erleben als in Worte fassen.

Kontrolle ist häufig ein Versuch, innere Sicherheit herzustellen.

Entwicklung braucht Sicherheit – nicht permanenten Druck.

Selbstmitgefühl ist oft hilfreicher als Selbstoptimierung.

Innere Freiheit wächst, wenn wir neue Erfahrungen zulassen.

Heilung beginnt häufig dort, wo wir uns selbst wieder begegnen.

Keywords

Kunsttherapie

Angst

Sicherheit

Nervensystem

Selbstmitgefühl

Kreativität

Perfektionismus

Selbstwirksamkeit

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