Waffenruhe im Iran? Unsicherheit und Inflationsdruck bleiben

Episode von Die Geldfrage von Dezernat Zukunft · 8. April 2026 · 41 min

Die USA und Iran haben sich auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Was ist davon zu halten und wie entwickeln sich jetzt die Preise? Philippa Sigl-Glöckner und Janek Steitz analysieren, wie stabil die Lage ist, warum die Märkte optimistisch sind und welche Risiken für Europa bestehen.

Das Wichtigste:

Der Waffenstillstand ist fragil: Beide Seiten halten an ihren Maximalpositionen fest. Ein Ende des Konflikts ist nicht absehbar.

Auch wenn die Energiepreise jetzt fallen – das Preisniveau bleibt hoch und könnte die Inflation weiter antreiben.

Selbst im besten Fall droht zusätzliche Inflation, die Wachstum und Wohlstand gefährden kann.

Europa ist verwundbar: Wir sind abhängig von Öl- und Gasimporten und spüren höhere Energiepreise sofort.

Aber: Durch konsequente Elektrifizierung, den Ausbau der Erneuerbaren und mehr Speicherkapazitäten kann man sich von fossilen Energien unabhängig machen und Inflation mittelfristig abfedern.

Zum Nachlesen:

Geldbrief des Dezernat Zukunft zum Irankrieg von Anfang März

Geldbrief des Dezernat Zukunft über Preisbildung

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