Ich denke alles – aber ich fühle nichts. Und jetzt?

Episode von Wurzeln und Wandeln von Antonia Thönißen & Dana Gutjahr · 13. Februar 2026 · 13 min

Kennst du das: Du weißt, dass du Gefühle hast – aber wenn dich jemand fragt „Was fühlst du gerade?“, kommt eher ein Gedanke, eine Erklärung oder Schulterzucken?

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das kein Charakterfehler ist – sondern oft eine gelernte Überlebensstrategie. Wenn Gefühle früher keinen Raum hatten, übernimmt der Kopf: analysieren, leisten, kontrollieren. Nur… Gefühle lassen sich nicht herdenken. Sie sind körperlich.

Wir zeigen dir einen einfachen, sicheren Einstieg: Affektbenennung – also erst mal nur wahrnehmen, was im Körper passiert (Enge, Druck, Hitze, Leere), ohne es sofort „richtig“ benennen zu müssen. Und wir sprechen darüber, warum Leere kein Scheitern ist, sondern manchmal der erste Zustand, den ein Nervensystem zulässt.

Besonders spannend auch für Eltern: Wenn dich die Gefühle deines Kindes überfordern, berührt das oft etwas in dir, das du selbst nie halten durftest – und der Weg ist nicht Kontrolle, sondern Regulation.

Wenn dich das Thema begleitet und du Lust hast, dich tiefer mit Nervensystem, Beziehung und innerem Wachstum zu beschäftigen: Schau gern vorbei auf

👉 www.wurzelnundwandeln.de

oder schreib uns, was die Reflexionsfragen in dir auslösen: [email protected]

Hinweis: In dieser Folge sprechen wir über gesunde Menschen ohne diagnostischen Kontext – nicht über Erkrankungen oder Störungsbilder.

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