thyssenkrupp plant tk-accelis-Börsengang und Siemens baut KI-Fertigung aus

Episode von Wirtschaftsbrief von Jannis Altmann · 22. Oktober 2026 · 1 min

Außerdem: SAP bringt neue autonome Vertriebs- und Servicefunktionen, und EQT will QIAGEN für 46,50 Euro je Aktie übernehmen.

thyssenkrupp will seine Werkstoffhandelssparte tk accelis am 28. Oktober im Prime Standard in Frankfurt abspalten und den eigenen Aktionären je 20 thyssenkrupp-Aktien eine tk-accelis-Aktie zuteilen, während der Konzern 51 Prozent behält und dem Geschäft mehr Spielraum für sein serviceorientiertes Materials-as-a-Service-Modell geben will.

Siemens erweitert die Partnerschaft mit NVIDIA um eine KI-gestützte Leiterplatteninspektion, die laut Unternehmen den manuellen Engineering-Aufwand um bis zu 85 Prozent senken, Fehlalarme um mehr als 40 Prozent verringern und die Erstausbeute in Elektronikfabriken um mehr als 5 Prozent verbessern soll.

SAP schaltet in seinem CX-Quartalsrelease neue autonome Funktionen für Vertrieb, Service, Marketing und Handel für ausgewählte Kunden frei und verschiebt damit sein KI-Angebot vom Assistenten hin zu Systemen, die Aufgaben entlang der Kundenprozesse selbst ausführen und koordinieren.

Der Finanzinvestor EQT hat mit QIAGEN ein empfohlenes Barangebot von 46,50 Euro je Aktie vereinbart, das den Diagnostikspezialisten mit rund 9,6 Milliarden Euro bewertet und dem Unternehmen während des laufenden Verfahrens die Jahresprognose aussetzt.

Quellen: thyssenkrupp.com · news.siemens.com · news.sap.com · prnewswire.com

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