Hooligans: Rausch, Männlichkeit und rechtsextreme Politik

Episode von Überall Geschichte! von Mirco Melone & Alan Cassidy · 21. Juni 2026 · 58 min

Die WM 2026 läuft, und die Schlagzeilen über Fangewalt bleiben bisher aus. Dabei gehörte die Angst vor Ausschreitungen bei grossen Turnieren jahrzehntelang zum Vorfeld dazu wie das Eröffnungsspiel. Was ist passiert?

In dieser Folge von «Überall Geschichte!» erzählen wir die Geschichte des Hooliganismus: von den Wurzeln im 19. Jahrhundert, den ersten Stehplatzkämpfen in englischen Stadien der 1960er-Jahre über die organisierten Firms der 1970er und 80er, mit ihren Visitenkarten, Designerklamotten und verabredeten Schlägereien. Wir reden über die Katastrophe von Heysel 1985 und den strukturellen Wandel, der danach folgte. Wir fragen, was Hooligans antreibt: Männlichkeitsbeweis, Gruppenzugehörigkeit oder der schiere Rausch der kollektiven Gewalt. Und wir verfolgen, wohin das Phänomen von England aus gewandert ist: von Deutschland über Osteuropa in ein internationales Netzwerk, das Fussball, Kampfsport und rechtsextreme Politik verschmilzt.

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Tags: Fussball, WM, Hooligans, Fangewalt

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