28 der innere Garten, Plege für Wachstum in verschiedenen Phasen
Episode von Spuren zum Selbst von Stefan Proeller · 11. März 2026 · 9 min
In dieser Episode von „Was will ich wirklich, wirklich“ lade ich dich ein zu einem tiefen und introspektiven Erlebnis, während wir uns dem Abschluss einer wichtigen Reise nähern. In den letzten neun Folgen habe ich dich durch den Prozess des Schicht-abtragens mitgenommen, ähnlich wie bei einer Zwiebel. Ich wollte sicherstellen, dass wir nicht hastig vorgehen, sondern jeden Schritt mit Bedachtsamkeit und Achtsamkeit betrachten. Heute betreten wir ein letztes Mal deinen inneren Garten — nicht weil es nichts mehr zu entdecken gibt, im Gegenteil, sondern weil wir uns auf andere wichtige Themen konzentrieren müssen, die in unserem Fragebogen stehen. Wir tauchen heute tief in die Themen Potenzial und Wachstum ein, die essenziell sind für das Verständnis und die Entwicklung deines inneren Selbst. Ich benutze das Bild eines Gartens, um dir vor Augen zu führen, dass dein innerer Garten von Geburt an vorhanden ist und all deine Wünsche, Träume und Fähigkeiten enthält. Einige von diesen sind sichtbar, während andere tief im Untergrund als Samen ruhen – bereit, ans Licht zu kommen, wenn die Zeit dafür reif ist. Während wir durch das Leben schreiten, wird dieser Garten durch Erfahrungen, Begegnungen und Glaubenssätze geprägt, die uns formen und beeinflussen. Wir reflektieren über verschiedene Lebensphasen, beginnend mit der Kindheit, in der wir scheinbar unbegrenztes Potenzial in uns tragen. Unsere Träume sind groß, und wir glaubt an die unzähligen Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Ich lade dich dazu ein, in deinen inneren Garten deiner Kindheit zu reisen: Was hast du geliebt? Wobei hast du deine Zeit vergessen? Ich ermutige dich, diese Erinnerungen zu erforschen, denn sie sind wichtige Hinweise auf dein inneres Wachstum. Im Jugendalter sehen wir oft einen Wandel, wenn Glaubenssätze entstehen, die uns sowohl stärken als auch einschränken können. Hier reflektieren wir darüber, welche Überzeugungen aus dieser wichtigen Lebensphase dich bis heute begleiten. Wir analysieren, ob diese Glaubenssätze dir noch dienlich sind oder ob sie dich zurückhalten. Schließlich kommen wir ins Erwachsenenleben, in dem du die Erfahrung, das Lernen und das Überleben in deinem inneren Garten gesammelt hast. Hier frage ich dich, welche Fähigkeiten du heute in dir trägst und welche Träume vielleicht neu entstanden sind. Es ist wichtig zu realisieren, dass Wachstum nicht immer bedeutet, alles neu zu beginnen; manchmal geht es darum, Altes loszulassen und Potenzial zu erkennen. Zum Abschluss dieser Episode möchte ich dir einige Anregungen mit auf den Weg geben, wie du die Pflege deines inneren Gartens angehen kannst. Das Führen eines Tagebuchs, auch Journaling genannt, kann dir helfen, deine Gedanken und Fühle jeden Tag zu ordnen. Setze dir kleine, konkrete Schritte und stelle dir die Fragen: Was möchtest du noch lernen? Wohin möchtest du wachsen? Diese Grundsätze können dir helfen, deinen inneren Garten lebendig zu halten. Dein innerer Garten ist ein dynamischer Raum, der ständige Pflege benötigt. Ich verabschiede mich mit der Erkenntnis, dass Wachstum immer möglich ist, ganz egal, was wir vielleicht verpasst haben oder glauben zu fehlen. Ich lade dich ein, mir deine Geschichten und Fortschritte mitzuteilen und neugierig auf die nächste Frage zu sein, die ich dir stellen möchte.
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