Kein Fußbreit dem KI-smus! w/Sandro (Ryu.Dysmorphia)

Episode von EARBVDS von EARBVDS · 8. September 2026 · 2 h 07 min

Knarzend öffnet sich das Friedhofstor. Nebelschwaden umsäumen welkende Grabesblumen und Gestein, älter gar als das Gebein darunter. Schatten tanzen im Mondeslicht, derschrille Schrei einer nachtschwarzen Krähe weist den Weg zu einem Gebilde aus brüchigem Marmor – ein Mausoleum. Die Pforte zur verwunschenen Krypta, sie steht offen. Zwei Gestalten, in Kutten gehüllt, finstere Leere dort, wo man Gesichter wähnen wollte – sie treten hervor und laden ein, den Weg ins Innere zu beschreiten. Die Stufen, tief hinab, nebst Würmern, Maden und Getier, immer tiefer, dorthin, wo aus düsteren Kammern altvergessene Schmerzensschreie locken … EARBVDS … FROM THE CRYPT!

In diesem brandneuen Format der Earbvds laden Tobi und Aaron (@Phosphorus) ein, gemeinsam durch die Grimoires des metallischen Obskuritätenkabinett zu stöbern, und so manch unheilige Entdeckung zu feiern. In dieser ersten Folge beginnen wir unsere unheilige Messe mit einer Auswahl der abgründigsten Highlights des Jahres 2026: Gorrch –Stillamentum (00:05:36), Crouch – Breaking the Catatonic State (00:19:04), Diva Karr – Call Me Nothing (00:35:00), the Absence, sowie Portrayal of Guilt - … Beginning of the End (00:45:54).

Außerdem widmen wir uns in dieser wie in jeder kommenden FROM THE CRYPT-Folge einem aktuell relevanten Thema; heute: Kein Fußbreit dem KI-smus (01:01:20). Dazu besprechen wir in einem Interview mit unserem Experten Gast Sandro (@ryu.dysmorphia) unsere Sorgen sowie die akuten Herausforderungen in unserer Szenearbeit hinsichtlich der wachsenden Präsenz von KI-generierten Inhalten.

Zuletzt drehen Aaron und ich am Rad und spinnen den eigens entworfenen Random-Subgenre-Generator (RSG), um in den Tiefen des weltweiten Untergrundes nach wahnwitzigen Klängen zu suchen, die unsere Nerdherzen höherschlagen lassen. Dieses Mal exhumieren und vergenusswurzeln wir die vergrabenen Köstlichkeiten des japanischen Avantgarde Metalcores, Dimlim – Chedoara (01:41:06), wie auch des schweizerischen Oldschool-Hardcores, Lifecrusher – In Death, We All Rot the Same (01:51:00).

Folgt uns in die Abgründe der geschwärzten Klänge. Folgt uns in die Crypt.

In Dankbarkeit und Ehrerbietung huldigen wir den folgenden Personen:

Phosphorus – Titelsong

Sandro (@Ryu.Dysmorphia) – Artwork & Guest

Phil (@feedthebeast_fanzine) – Logo Design

Dock11 – Studio / Support

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