Solo-Polyamorie: Freiheit oder Bindungsangst?

Episode von Beziehungsecho🎙️ Beziehungen - psychologisch reflektiert von Katarina Fiehn · 2. Juni 2026 · 23 min

Zwischen Freiheit, Selbstfindung und gesellschaftlichen Erwartungen

Polyamorie beschreibt das einvernehmliche Führen mehrerer liebevoller oder romantischer Beziehungen gleichzeitig. Solo-Polyamorie gilt als eine Form davon, bei der persönliche Autonomie und Unabhängigkeit im Mittelpunkt stehen. Menschen, die solo-polyamor leben, führen Beziehungen, ohne zwingend eine klassische Hauptpartnerschaft, das Zusammenziehen oder eine Ehe anzustreben.

In dieser Folge von Beziehungsecho sprechen Cat, Paar- und Familienberaterin und der Psychologe Christian Püttmanns über Solo-Polyamorie, moderne Beziehungsmodelle und die Frage, ob Liebe auch ohne den gesellschaftlichen „Beziehungs-Eskalator“ gelingen kann.

Cat berichtet offen von ihren persönlichen Erfahrungen nach einer langen Ehe und erzählt, warum sie sich bewusst gegen klassische Beziehungsmuster entschieden hat. Gemeinsam diskutieren sie Freiheit, Autonomie, Bindungsangst, gesellschaftliche Erwartungen und die Bedeutung von Selbstreflexion in Beziehungen.

Außerdem sprechen sie über das Konzept des „Relationship Escalator“ (Beziehungs-Eskalator) und das sogenannte „Smörgåsbord-Modell“, bei dem Menschen Beziehungen nach ihren individuellen Bedürfnissen gestalten, anstatt vorgegebenen gesellschaftlichen Stufen zu folgen.

Eine ehrliche, persönliche und psychologisch fundierte Folge über Liebe, Identität und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.

Weiterführende Informationen:

SoloPoly.net von Amy Gahran

Stepping Off the Relationship Escalator

Multiamory Podcast – Solo Polyamory & Relationship Escalator

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