L.I.S.A. - Knotenpunkte einer globalen Ideengeschichte

Episode von Zu Gast bei L.I.S.A. von L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung · 17. Juni 2024 · 1 h 12 min

Auf der Suche nach einem westlichen Seeweg nach Indien landete Christoph Kolumbus bekannter­maßen auf den Bahamas und entdeckte Amerika – einer der folgenreichsten Irrtümer der Geschichte. Kolumbus war gleichsam über das Ziel hinaus­ge­schossen. Der Historiker und Philosophen Prof. Dr. Martin Mulsow erkennt in solchen Formen der Fehl­wahr­neh­mung, des „Zu-Weit-Hinaus­greifens“ eine typische Konstellation der Frühen Neuzeit. Verzerrtes Wissen prägte aber nicht nur den Blick auf fremde Länder und globale Verhältnisse, sondern ebenso das Bild von der Vergangen­heit. In der neuen Folge von Zu Gast bei L.I.S.A. haben wir Martin Mulsow gefragt, wie man sich den Denkhorizonten der Menschen in der Frühen Neuzeit annähern kann. Wie haben die vormodernen Gelehrten und Entdecker bisher unbekannte Phänomene eingeordnet und versucht, ihnen einen Sinn zu geben? Und was bedeutete es, wenn neue Erkenntnisse im Gegensatz zu bisherigen Glaubens­gewiss­heiten stand?

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zugastbeilisa_martinmulsow_globaleideengeschichte

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