L.I.S.A. - Lebendig oder museal? Die deutsche Erinne­rungs­kul­tur im 21. Jahrhundert

Episode von Zu Gast bei L.I.S.A. von L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung · 1. Juni 2026 · 1 h 43 min

Zu Gast bei L.I.S.A. mit Per Leo und Janosch Steuwer. Die Kontroversen, die sich an der Erinne­rungs­kul­tur in Deutschland entzünden, reißen nicht ab. Der „Historiker­streit 2.0“, die Debatte um die Gedenk­stätten­kon­zep­tion des Bundes oder Protest­aktionen wie zuletzt „Kufiyas in Buchenwald“ sind nur einige Beispiele. Mit den Histo­ri­kern Dr. Janosch Steuwer (Köln) und Dr. Per Leo (Berlin) blicken wir in der neuen Ausgabe von „Zu Gast bei L.I.S.A.“ zunächst zurück: Unter welchen Bedin­gun­gen entstand die Erinne­rungs­kul­tur und wie wurde sie zur bestim­men­den Form der Aus­ei­nan­der­­setzung der Deutschen mit dem Holocaust und der national­sozia­lis­ti­schen Gewalt­herr­schaft? Um davon aus­ge­hend zu fragen, wo heute die Grenzen dieses Umgangs mit der Geschichte liegen – insbe­son­dere, wenn der Holocaust-Erinne­rung eine identitäts­stiftende Funk­tion zu­ge­schrie­ben wird. Und inwie­weit können Geschichts­erzählungen heute überhaupt noch kollektive Bindekraft ent­fal­ten?

Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zu_gast_bei_lisa_per_leo_janosch_steuwer

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