Digitale Unsichtbarkeit
Episode von Zerhackt und Hochgefahren von Marc Hasselbach · 17. August 2026 · 37 min
Ihr sucht Fachkräfte. Die Stellen sind offen. Das Team ist dünn. Bewerbungen kommen zu selten.
Und was passiert online?
Eine Stellenanzeige auf der Webseite. Vielleicht eine Jobbörse. Vielleicht Kleinanzeigen. Dazwischen: ein Sommerfest, ein Gruppenfoto und monatelang Funkstille.
Genau darüber spreche ich in dieser Folge von Zerhackt & Hochgefahren.
Denn eine offene Stelle lässt sich nicht erst an dem Tag kommunizieren, an dem jemand gekündigt hat. Menschen wollen vorher wissen, wer ihr seid, wie ihr arbeitet und wie sich Arbeit bei euch tatsächlich anfühlt.
Content ist deshalb nicht einfach Marketing. Gerade bei Fachkräftemangel ist er Teil der Personalstrategie.
Es geht nicht darum, jeden Tag belanglosen Content herauszuhauen oder irgendwelchen Social-Media-Trends hinterherzulaufen. Es geht darum, das sichtbar zu machen, was ohnehin jeden Tag vorhanden ist:
euer Wissen, eure Haltung, eure Arbeitsweise, eure Entscheidungen, eure Probleme, eure Erfahrungen und die Fragen, die euch Menschen ständig stellen.
Ich spreche darüber,
warum einzelne Stellenanzeigen kaum Arbeitgeberbindung aufbauen,weshalb fünf Posts pro Woche noch keine Sichtbarkeitsstrategie ergeben,warum Qualität nicht vor, sondern durch regelmäßiges Veröffentlichen entsteht,wie aus einem Gespräch Dutzende sinnvoller Inhalte entstehen können,warum soziale Einrichtungen, Handwerksbetriebe, Beratungen und andere Unternehmen unglaublich viel zu erzählen hätten – es aber oft nicht tun,und weshalb ihr eure Kommunikation ändern müsst, wenn nicht Kunden, sondern Mitarbeitende euer eigentliches Problem sind.
Denn gute Arbeit allein erzeugt keine Aufmerksamkeit.
Menschen müssen euch kennenlernen können, bevor sie eure Stellenanzeige sehen.
Und manchmal ist die entscheidende Frage deshalb nicht:
„Wo sollen wir unsere Stellenanzeige posten?“
Sondern:
„Warum sollte jemand bei uns arbeiten wollen – und wo kann er das heute schon sehen?“
🎙️ Zerhackt & HochgefahrenDigitale Sichtbarkeit, Kommunikation und der ganz normale Wahnsinn dazwischen.
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