Polens Wirtschaftswunder. Wie wurde aus dem Sorgenkind ein Erfolgsland?
Episode von Württembergische Landesbibliothek – Bibliothek für Zeitgeschichte von L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung · 28. Juni 2026 · 54 min
Vortrag von Dr. hab. Sebastian Płóciennik (Warschau) in der Vortragsreihe „Verlieren wir Osteuropa?!“
Polen hat in nur einer Generation einen bemerkenswerten wirtschaftlichen Aufstieg vollzogen. Aus einem der ärmsten Länder Europas wurde eine dynamische Wachstumsökonomie, die heute zu den 20 größten Volkswirtschaften der Welt zählt und deren Markt für deutsche Exporte inzwischen wichtiger ist als China. Der Vortrag zeichnet nach, welche Stärken, Reformen und wirtschaftspolitischen Ideen diesen Erfolg ermöglicht haben. Vielleicht ist es an der Zeit, aus dem polnischen Wirtschaftswunder auch Lehren für den Standort Deutschland zu ziehen?
Dr. hab. Sebastian Płóciennik ist Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und Professor für Ökonomie am Institut für Wirtschaft der Akademie für Finanzen und Business Vistula in Warschau. Er studierte Rechtswissenschaften und erwarb einen Doktortitel sowie eine Habilitation in Wirtschaftswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Breslau. Seine wissenschaftliche Arbeit begann am Willy Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien in Breslau. An der Universität Breslau leitete er das internationale Masterstudienprogramm Global Studies – a European Perspective. Er hat an Universitäten in Deutschland, Kanada, Südkorea, Südafrika und Indien gelehrt. Seine Spezialisierung liegt in der Erforschung der deutschen Wirtschaft, der wirtschaftlichen Integrationsprozesse in Europa sowie der institutionellen Ökonomie.
Die Veranstaltung fand am 16. April 2026 in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart statt.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/vortraege_zur_zeitgeschichte_sebastian_p_ociennik_polen
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