Öffentliche Reden im Zeitalter generativer KI
Episode von Württembergische Landesbibliothek – Bibliothek für Zeitgeschichte von L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung · 11. Januar 2026 · 51 min
Was die in Chatbots wie ChatGPT verbauten Large Language Models leisten können, bleibt umstritten. Während die einen bereits das Zeitalter der „Textpokalypse“ und der Verdummung gekommen sehen, hoffen andere, in generativer KI ein mächtiges Instrument für Bildung und Demokratisierung zu finden. Diesseits von Hype, Hoffnung und Horror beeinflussen ChatGPT und Co. aber schon heute, wie Menschen recherchieren, lesen, schreiben – und reden. Der Vortrag erschließt anhand von Themen aus Rhetorik, Autorschaft und kommunikativer Kompetenz die Konsequenzen von LLM-Texten für das öffentliche Sprechen und entwirft Szenarien ihrer produktiven Nutzung.
Markus Gottschling forscht und lehrt zu Literatur, Rhetorik und Wissenschaftskommunikation. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Allgemeine Rhetorik und verantwortlich für die Wissenschaftliche Koordination des RHET AI Center. Dort leitet er auch die Arbeitsgruppe “Communicative Competence”, die sich mit Wirkung und Nutzung generativer KI auseinandersetzt. Regelmäßig entwickelt und lehrt er Fortbildungsformate zur Wissenschaftskommunikation. Seit 2025 ist er Co-Direktor der RHET AI Coalition, eines internationalen Forschungsnetzwerks an der Schnittstelle von Rhetorik und Künstlicher Intelligenz.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Stiftung Bundespräsident-Thedor-Heuss-Haus und der Württembergischen Landesbibliothek.
Die Veranstaltung fand am 26. November 2025 in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart statt.
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_klartext_markusgottschling
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