Bauchspeicheldrüsenkrebs – neue Ansätze in der Chirurgie

Episode von Wissen gegen Krebs von Krebsforschung Schweiz · 25. März 2026 · 11 min

Toni K. hatte nach seiner Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs Glück im Unglück: Beim heute 73-Jährigen wurden keine Metastasen gefunden. Denn Bauchspeicheldrüsenkrebs wird oft erst spät entdeckt. «Das liegt daran, dass man lange keine Symptome spürt», sagt Anna Wenning, Oberärztin an der Universitätsklinik für viszerale Chirurgie am Inselspital Bern. In einer von der Krebsforschung Schweiz unterstützten Studie untersucht sie, welche Operationsstrategie für welche Patientinnen und Patienten am besten ist. Dabei geht es nicht nur um Lebenszeit, sondern auch um Lebensqualität. Bei Tumoren am Kopf der Bauchspeicheldrüse wird meist nur ein Teil des Organs entfernt. Die Naht kann jedoch undicht werden, es kann zu einer sogenannten Fistel mit Infektionen und Blutungen kommen. Genau das erlebte auch Toni K. In einer Notoperation wurde ihm der Rest der Bauchspeicheldrüse entfernt. Heute kann Toni K. wieder Ski fahren: «Nichts Verrücktes, aber ich lebe einfach damit.»

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