Zucker im Babybrei: Nestlés Doppelstandard in Afrika | Mit Manuel Abebe
Episode von Wir müssen reden. Public Eye spricht Klartext. von Public Eye · 14. Januar 2026 · 20 min
In Afrika verkauft Nestlé weiterhin Babynahrung mit viel zu viel Zucker – anders als in der Schweiz oder in Europa. Mit aggressivem und irreführendem Marketing erreicht Nestlé, dass viele afrikanische Mütter glauben, mit diesen teuren Produkten das Beste für ihre Kinder zu tun. Und das, obwohl Zucker nachweislich schädlich für Säuglinge ist. In dieser Episode spricht Nico Meier mit Public Eye Rechercheur Manuel Abebe über die gesundheitlichen Folgen dieses Doppelstandards. Wie rechtfertigt der Schweizer Lebensmittel-Gigant Nestlé seine unmoralische Praxis? Gibt es eine Kontinuität zum Skandal «Nestlé tötet Babys» aus den 1970er Jahren? Und welche Reaktionen löst dieser Konzern-Kolonialismus in den betroffenen Ländern aus?
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🔎 Hintergrund & Quellen
Podcast über die Recherche von 2024: «Nestlé schüttet Zucker in Babybrei – aber nicht in allen Ländern gleich viel!», 19.04.2024
Neue Recherche von Public Eye: «Nestlé In Afrika verkauft Nestlé weiterhin Babynahrung mit viel zugesetztem Zucker», 18.11.2025
Reportage aus Südafrika: «Zucker in Babynahrung: In Südafrika verkauft Nestlé Müttern von Babys regelrechte Zuckerbomben», 18.11.2025
Erste Recherche von Public Eye: «Nestlé macht Babys und Kleinkinder in einkommensärmeren Ländern zuckersüchtig», April 2024
Artikel vom Guardian: «Nestlé accused of ‘risking health of babies for profit’ over added sugar in cereals sold in African countries», 18.11.2025
Sendung von India Today: «Nestle Sugar Scandal: Nestle Adding Sugar In Baby Food In India», 20.04.2024
Sendung von Al Jazeera: «Nestle accused of risking babies’ health in Africa», 18.11.2025
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📰 Impressum
Produktion: Public Eye
Moderation: Nico Meier (Audon Productions)
Kamera & Schnitt: Planfilms
Jingle & Sound Design: Julien Matthey
Studio: Owl Studio
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