Skandal bei Montblanc: «Made in Italy»-Luxustaschen für 3 Euro pro Stunde | Mit Florian Blumer
Episode von Wir müssen reden. Public Eye spricht Klartext. von Public Eye · 8. Mai 2025 · 22 min
Wofür stehen Luxustaschen «Made in Italy»? Für Eleganz, Qualität und… Ausbeutung. Die grossen Luxusmarken lassen sich von Fabriken in der Region Florenz beliefern – dort kämpfen Arbeitsmigrant*innen für ihre Rechte, nachdem sie ausgebeutet und entlassen worden sind. Sie berichten von 70-Stunden-Wochen, falschen Verträgen und miserablen Löhnen beim Zulieferer für die Marke Montblanc der Genfer Richemont-Gruppe. Schaffen sie es, gemeinsam mit der Gewerkschaft die Arbeitsbedingungen in der Luxusindustrie zu verändern? Wie kann es sein, dass von 1500 Franken für eine Luxustasche so gut wie nichts bei den Arbeiter*innen landet? Und weshalb übernimmt der Schweizer Richemont-Konzern keine Verantwortung? Darüber spricht Nico Meier mit Public Eye Rechercheur Florian Blumer, der die dunklen Seiten der Luxusbranche vor Ort dokumentiert hat.
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🔎 Hintergrund & Quellen
Aktuelle Kampagne für einen Schweizer Mode-Fonds, Mai 2025
Public Eye Reportage: «Arbeitskampf bei Montblanc: ‘Wir sind keine Wegwerfware’», 08.04.2025
Dokumention von Al Jazeera: «Inside Italy’s designer bag sweatshops | 101 East Documentary», 21.11.2024
Podcast-Episode: «Fast Fashion: Was bei Shein (immer noch) schief läuft», 22.05.2024
Podcast-Episode: «Fast-Fashion per Flugzeug: Wie Zara das Klima killt.», 22.11.2023
Podcast-Episode: «Wie verantwortungsvoll sind Zalando, Shein & Co.?», 05.06.2022
Video-Reportage von 20 Minuten: «’Drei Euro pro Stunde’: Schweizer Luxuskonzern lässt für Hungerlohn nähen», 26.12.2024
Webnews von Public Eye: «Arbeitskampf in italienischer Zulieferfabrik von Montblanc», 30.10.2024
Clean Clothes Campaign Report: «Can you earn a living wage in fashion in Italy?», 2014
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📰 Impressum
Produktion: Public Eye
Moderation: Nico Meier (Audon Productions)
Kamera & Schnitt: Planfilms
Jingle & Sound Design: Julien Matthey
Studio: Owl Studio
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