Lektüre 20: "Nature Writing" - Fressen und gefressen werden?

Episode von Tierethik weiterdenken von Hilal Sezgin · 1. August 2022 · 24 min

In dieser Folge spreche ich über ein Buch des britischen Umweltschützers George Monbiot, der für eine (Rück)Verwilderung sowohl von Natur als auch von uns Menschen eintritt. Dieses Buch kann als ein Beispiel des seit einigen Jahren sehr beliebten Genres „Nature Writing“ angesehen werden, das ich hier sozusagen aus tierlicher Perspektive betrachte. Dabei spielt das Prinzip des Fressens und Gefressen-Werdens keine geringe Rolle, weswegen ich im Anschluss über ein Buch der Ökofeministin Val Plumwood vorstelle, die zu den wenigen Menschen zählte, die eine Krokodilattacke überlebte. Beide Autor:innen sehen uns Menschen als Teil der Natur, aber diese Einsicht speist sich bei beiden aus denkbar unterschiedlichen Erfahrungen, und sie ziehen recht unterschiedliche Konsequenzen.

George Monbiot: Verwildert. Die Wiederherstellung unserer Ökosysteme und die Zukunft der Natur. Aus dem Englischen von Dirk Höfer. Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft mbH, Berlin 2021, 430 Seiten, 28 Euro.

Val Plumwood: In ther Eye of the Crocodle. Edited by Lorraine Shannon. Australian National University E Press, Canberra 2021, 99 Seiten.

(Bild: Hartmut Kiewert)

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