Folge 8: Tiere im Faschismus

Episode von Tierethik weiterdenken von Hilal Sezgin · 27. Juni 2026 · 1 h 10 min

Es gibt so viele Klischees, wie es Tieren während des Nationalsozialismus ergangen sei, aber die meisten machen es sich natürlich zu einfach. Die Historikern Mieke Roscher hat mit “Zucht und Züchtung: Eine politische Tiergeschichte des „Dritten Reiches“” (Böhlau Verlag Köln 2025) eine beeindruckende Studie verfasst, die Mythos und Realität vieler Tiergruppen während der NS-Zeit untersucht und dem Begriff Tiergeschichte neue Tiefe verleiht.

Ab 27:40 spreche ich mit dem Literaturwissenschaftler Roland Borgards darüber, wie Tiere in Politik und Kultur als Bedeutungsträger eingesetzt werden. Unter anderem geht es ums Reiten und um Gemälde von Pferden im Krieg.

Ab 1:1:01:40 stelle ich dies Mal keinen Roman, sondern ein weiteres Sachbuch vor: Dieser Drang nach Härte: Über den neuen Faschismus von Eva von Redecker (Im S. Fischer Verlag 2026). Ich schaue mir an, ob und wie Tiere in diesem aktuellen, viel diskutierten und politisch avancierten Texte vorkommen,

Dieser Podcast wird gefördert von der Bastet Stiftung Hamburg und ist Mitglied im Netzwerk iROAR podcasts.

Produktion: Ariane Evertz

Bild: Hartmut Kiewert

Musik: mobygratis

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