ADHS: Welche Rolle spielt die Elternarbeit?
Episode von THERAPIEexperte - Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie. von Claudia Fröhlich und Luca Schumacher · 29. Oktober 2024 · 1 h 10 min
Der Diskurs, dass es sich auch bei ADHS - ähnlich wie bei Autismus - eher um ein Spektrum als um eine starre Diagnose handelt, ist sicher nicht an dir vorbeigegangen. Und gerade weil die Ausprägung von ADHS so individuell ist, ist auch eine individuelle Betrachtung der Fälle angebracht. Das betrifft aber oft nicht nur die Kinder, sondern die ganze Familie. Auch die aktuelle S3-Leitlinie (Stand: 02.05.2017, in Überarbeitung) sagt: Je jünger das Kind, desto wichtiger ist die Einbeziehung der Eltern.
"Die Verantwortungsübergabe ist etwas, das uns immer wieder begegnet. Hier mit mir stimmt ja alles, mein Kind funktioniert irgendwie nicht so und deshalb schicke ich es ja auch zur Therapie [...] und mit mir oder mit uns als Familie hat das ja gar nichts zu tun. Und diese Verantwortungsübertragung die [...] in einem Therapieprozess stattfindet, da bin ich immer sehr schnell allergisch und fühle mich da auch als Fachkraft schnell instrumentalisiert." - Norbert Lichtenauer
Doch auch wenn Elternarbeit ein zentraler Aspekt ist, ziehen nicht immer alle Eltern mit uns an einem Strang. In dieser Episode sprechen wir daher mit Norbert Lichtenauer, der nicht nur seine eigenen Erfahrungen aus der Praxis mitbringt, wie man die Empathie und das Verständnis der Eltern für die Herausforderungen ihrer Kinder fördern und sie einbeziehen kann, sondern auch den aktuellen Stand der Forschung.
👂 Deine Meinung zählt! Hast du Fragen oder einen Fall, den wir besprechen sollen? Wir freuen uns auf deine Ideen! Teile uns deine Wünsche mit: www.therapieexperte.de/themenwunsch.
👥 Credits:
Expert:in: Norbert Lichtenauer, M.Sc. Gesundheits- und Pflegewissenschaften, B.Sc. Ergotherapeut
Jingle: Paul Thamm
Intro & Outro: Sven Nawra
Schnitt & Design: Maria Wolff
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