61 I Veränderung und Nervensystem: Warum sich Übergänge oft so instabil und unaushaltbar anfühlen

Episode von The Unfolding von Wiebke Siebert · 25. Mai 2026 · 39 min

In den letzten Wochen bin ich selbst durch intensive Veränderungsprozesse gegangen — innerlich, emotional und körperlich. Und genau daraus ist diese Folge entstanden.

Wir sprechen darüber, warum Veränderung sich oft nicht wie Aufbruch anfühlt, sondern zuerst wie Instabilität, Unklarheit oder innerer Bodenverlust. Warum Dinge, die sich früher richtig angefühlt haben, plötzlich leer wirken, warum der Kopf nach schnellen Antworten sucht und warum unser Nervensystem in Übergangsphasen oft zwischen Kontrolle, Rückzug, Überforderung und Orientierungslosigkeit pendelt.

Es geht um die inneren Stadien von Veränderungsprozessen, um emotionale und körperliche Reaktionen in Zeiten des Umbruchs und um typische Mechanismen wie Grübeln, Perfektionismus oder ständiges Optimieren, mit denen wir versuchen, wieder Sicherheit herzustellen. Gleichzeitig schauen wir darauf, welche Rolle das Nervensystem in solchen Phasen spielt und warum Unklarheit nicht unbedingt bedeutet, dass etwas falsch läuft.

Vielleicht ist das Gefühl von Instabilität nicht das Problem des Prozesses, sondern ein Zeichen dafür, dass sich innerlich bereits etwas verändert.

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