Chase, Revolut & Co.: Wer krallt sich Deutschlands Sparer?

Episode von For Professional Investors Only von Christoph Fröhlich & Malte Dreher · 9. September 2026 · 29 min

80 Banken zahlen mehr Zinsen, als die EZB ihnen gibt – freiwillig. Analyst Peter Barkow erklärt in dieser Episode, warum das kein Wahnsinn ist, sondern was dahintersteckt.

Die EZB zahlt Geschäftsbanken 2,25 Prozent für geparktes Geld. Trotzdem bekommen Sparer in Deutschland gerade über vier Prozent aufs Tagesgeld: Chase zahlt vier Prozent für vier Monate bis zu einer Million Euro, Revolut hat mit 4,25 Prozent nachgelegt, die BBVA verzinst sogar das Girokonto mit 3,5 Prozent.

Peter Barkow, Gründer von Barkow Consulting, vermisst diesen Markt mit einem eigenen Einlagen-Monitor. Im Gespräch mit Christoph Fröhlich erklärt er, warum ein Zinssatz allein nichts bewegt, wer im ersten Halbjahr 2026 Marktanteile gewonnen und verloren hat, und warum ausgerechnet Chase, Revolut und BBVA diese Offensive fahren – und nicht ING, DKB oder Sparkasse.

Außerdem: die vier Ziele hinter jeder Zinskampagne, warum Zinsertrag das am schwersten erreichbare davon ist, wie viel vom eingesammelten Geld überhaupt bleibt, was das für Geldmarktfonds und die Fondsbranche bedeutet und warum das kostenfreie Girokonto laut Barkow keineswegs ausgestorben ist.

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