Osteoporotische Fraktur: Wirbelbruch aus dem Nichts

Episode von Tatort Wirbelsäule von Dr. med. Timmo Koy & Christoph Flach · 21. Juli 2026 · 37 min

Eine falsche Drehung im Bett, ein Anstoßen am Türrahmen und plötzlich ist ein Wirbel gebrochen. Bei einer osteoporotischen Fraktur reichen oft schon Bagatellen als ursächliches Ereignis. Aber wie kann ein Knochen einfach so nachgeben, und warum ist die Prognose besser, als der erste Schreck vermuten lässt?

In dieser Folge nehmen wir die osteoporotische Fraktur in Augenschein. Ein osteoporotischer Wirbelbruch ist ein Bruch in einem stark geschwächten Knochen der Wirbelsäule. Wie entsteht er? Warum trifft er ein Viertel aller Frauen und rund 6 % der Männer? Und wann muss operiert werden?

Dr. Timmo Koy, erklärt wie Röntgen und MRT den frischen Bruch entlarven, warum die meisten dieser Brüche stabil sind und welche konservativen Maßnahmen wirklich helfen. Wir sprechen über die Kyphoplastie, bei der Knochenzement den Wirbel von innen abstützt und die Schmerzen oft sofort nimmt, und klären, warum die zu Grunde liegende Osteoporose selbst immer mitbehandelt werden muss, um weitere Brüche zu verhindern.

Die gute Nachricht: Fast jeder Wirbelbruch heilt aus. Entscheidend ist in Bewegung zu bleiben! Zum Abschluss gibt es wie immer eine einfache Übung für einen starken Rücken.

Weitere Episoden von „Tatort Wirbelsäule“

Alle Episoden von Tatort Wirbelsäule · Mehr Health Fitness-Podcasts