«Was Räume wissen» – wie Architektur Zugehörigkeit, Gesundheit und Care prägt, mit Stefan Sulzer vom Swiss Center for Design and Health

Episode von Studio-Lookout-Salon: Der Podcast für Architektur, Design, Kunst und Soziokultur von Roger Furrer & Maximilian Grieger · 11. August 2026 · 38 min

Kann Architektur jemals neutral sein? Stefan Sulzer, Managing Director des Swiss Center for Design and Health, sagt klar: Nein. Räume, Gebäude und sogar Alltagsgegenstände wie ein Tellerset transportieren immer Haltung, Macht und Erwartungen – ob Kirche, Polizeistation oder Pflegeheimzimmer.

Im Studio Lookout Salon Podcast für kweercare sprechen Maximilian Grieger und Roger Furrer mit Stefan Sulzer über queersensible Care-Architektur: warum schlecht gestaltete Räume nicht nur unangenehm, sondern gefährlich sein können, wie das Curb-Cut-Prinzip zeigt, dass Design für Minderheiten oft allen nützt, und warum Bundesasylzentren und Pflegeheime dringend mit den Menschen gestaltet werden müssen, die dort leben – nicht nur für sie. Ausserdem: der Dunning-Kruger-Effekt, Stephen Fry, Oscar Wilde und die Kunst, nie ganz zu wissen, wer man ist.

Ein Gespräch über Care als gesellschaftliche Haltung und darüber, was Räume über Zugehörigkeit erzählen, ohne ein einziges Wort zu sprechen.

Mehr zum Swiss Center for Design and Health: www.scdh.ch

Mehr zu kweercare: www.kweercare.ch

Weitere Episoden von „Studio-Lookout-Salon: Der Podcast für Architektur, Design, Kunst und Soziokultur“

Alle Episoden von Studio-Lookout-Salon: Der Podcast für Architektur, Design, Kunst und Soziokultur · Mehr Kultur-Podcasts