Depression oder Krise? Die entscheidenden Unterschiede
Episode von Psychiatrie verständlich von Priv.-Doz. Dr. med. Ulrich Seidl · 2. März 2026 · 20 min
Depression ist eines der meistgenannten Schlagworte unserer Zeit und gleichzeitig eines der am häufigsten missverstandenen. Dr. Ulrich Seidl erklärt in dieser Folge, warum eine Depression im klinischen Sinn eine ernsthafte, phasenhaft auftretende Erkrankung ist und warum sie nicht mit nachvollziehbarem seelischem Leid, Trauer oder „schlechten Tagen“ gleichgesetzt werden sollte. Im Fokus stehen vier zentrale Fragen: Woran erkennt man eine Depression? Wie sollte das Umfeld reagieren und was ist gut gemeint, aber kontraproduktiv? Warum können viele Betroffene trotz schwerer Symptomatik lange „funktionieren“? Und welche Rolle spielt Scham, wenn es darum geht, Hilfe anzunehmen?
Eine Folge für Betroffene, Angehörige und alle, die mehr Klarheit in einen Begriff bringen möchten, der oft zu schnell verwendet wird.
Weitere Episoden von „Psychiatrie verständlich“
- Forensische Psychologie: Psychische Erkrankungen im Gefängnis 2. Oktober 2026
- Hausarzt und Psyche: Die erste Hilfe bei seelischen Krisen 5. September 2026
- Coaching oder Therapie: Wo liegt der Unterschied? 1. August 2026
- Psychiatrie von innen: Leben und Arbeiten auf der Akutstation 4. Juli 2026
- Bipolare Störung verstehen: Der Weg zwischen Depression und Manie 31. März 2026
- Wenn seelische Erkrankung und soziale Not zusammenfallen: Einblick in die Wärmestube Saarbrücken 16. März 2026
Alle Episoden von Psychiatrie verständlich · Mehr Health Fitness-Podcasts