Folge 8: Abriss, Erhalt und Umnutzung – Die Geschichte der Erlanger Heil- und Pflegeanstalt

Episode von NS-Medizinverbrechen zwischen Verdrängung und Aufarbeitung von Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte sowie des Lehrstuhl für Geschichte der Medizin der FAU Erlangen-Nürnberg · 18. Oktober 2022 · 20 min

In den vergangenen Jahrzehnten gab es eine lebhafte Debatte um den Umgang mit dem Gebäude der ehemaligen Erlanger Heil- und Pflegeanstalt. Ein geplanter Abriss führte zu großem Protest, da ein Teil der Stadtbevölkerung fürchtete, dass mit dem Gebäude auch die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Medizinverbrechen verloren gehen würde. Dabei war ein Großteil des Gebäudes schon in den 1970er Jahren abgerissen worden, ohne eine vergleichbare Debatte um die historische Bedeutung des Ortes zu entfachen. Aus welchen anderen Gründen aber auch damals schon gegen den Abriss protestiert wurde und wie sich der Umgang mit dem Ort und seiner Geschichte verändert hat, erfahren Sie in dieser Folge.

Autor*innen: Fiona Bäuml und Sebastian Winterl

Sprecher*innen: Jennifer Sittler, Christian Wincierz

Schnitt: Medienstudios des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft der FAU

Bild: Protest gegen den Teilabriss der ehemaligen Erlanger Heil- und Pflegeanstalt im Jahr 1978

Quellen

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Über den Podcast

„NS-Medizinverbrechen zwischen Verdrängung und Aufarbeitung“ – unter diesem Titel fand im Wintersemester 2020/21 ein interdisziplinäres Projektseminar des Lehrstuhls für Geschichte der Medizin und des Lehrstuhls für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität…

NS-Medizinverbrechen zwischen Verdrängung und Aufarbeitung

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