Folge 6: Verweigerte Anerkennung – Das Ringen um die Entschädigung der Opfer

Episode von NS-Medizinverbrechen zwischen Verdrängung und Aufarbeitung von Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte sowie des Lehrstuhl für Geschichte der Medizin der FAU Erlangen-Nürnberg · 16. Oktober 2022 · 26 min

Erscheint der Umgang mit nationalsozialistischen Tätern nach 1945 aus heutiger Perspektive oft unverständlich und empörend, so gilt dies umso mehr für den Umgang mit den Opfern, allerdings unter umgekehrten Vorzeichen. Für diejenigen Opfer, die die nationalsozialistischen Medizinverbrechen überlebt hatten, begann mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein jahrzehntelanger Kampf um Anerkennung. In dieser Folge erfahren Sie mehr über die Hintergründe und die Entwicklung des Ringens um die Entschädigung der Opfer.

Interviewpartner: Prof. Dr. Andreas Scheulen

Autorinnen: Anna Deinzer und Kerstin Schmitt

Sprecher*innen: Jennifer Sittler, Christian Wincierz

Schnitt: Medienstudios des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft der FAU

Bild: Gedenkstein für die Opfer der NS-Patientenmorde an Patient*innen der Erlanger Heil- und Pflegeanstalt

Quellen

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Über den Podcast

„NS-Medizinverbrechen zwischen Verdrängung und Aufarbeitung“ – unter diesem Titel fand im Wintersemester 2020/21 ein interdisziplinäres Projektseminar des Lehrstuhls für Geschichte der Medizin und des Lehrstuhls für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität…

NS-Medizinverbrechen zwischen Verdrängung und Aufarbeitung

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