Unsichtbarer Parasit: Das wurmt nicht nur den Fuchs (015)

Episode von Mut zum Risiko | AGES Podcast von Roland Achatz & Elisabeth Dottolo · 29. Mai 2026 · 51 min

Viele Menschen sind gerne draußen unterwegs, sammeln Pilze und pflücken Beeren, arbeiten im eigenen Garten oder spazieren mit dem Hund durch Wald und Wiese. In der Natur gibt es auch unsichtbare Begleiter: Parasiten wie die Echinokokken, besser bekannt als Bandwürmer. In dieser Folge von „Mut zum Risiko“ nimmt uns Dr. Walter Glawischnig, Leiter der Abteilung für Pathologie und Parasitologie der AGES in Innsbruck, mit in die faszinierende Welt dieser Organismen.

In Folge 015 reden wir über den kleinen Fuchsbandwurm, seinen Lebenszyklus und die Rolle von Füchsen und Nagetieren als End- bzw. Zwischenwirte. Vor allem im Westen Österreichs ist der kleine Fuchsbandwurm in der Fuchspopulation weit verbreitet.

Der Mensch kann im Lebenszyklus des kleinen Fuchsbandwurms als Fehlzwischenwirt fungieren, wenn er Eier des Parasiten aufnimmt, zum Beispiel über verunreinigte Lebensmittel aus dem Wald oder dem eigenen Garten. Dabei kann es zum Krankheitsbild der alveolären Echinokokkose kommen, bei dem die Leber langsam zerstört wird. Sie gilt als selten, kann jedoch schwer verlaufen und erfordert oft eine langwierige Behandlung.

Walter erklärt, worauf man achten sollte, um das eigene Risiko zu reduzieren und gibt auch konkrete Tipps für Hundebesitzer:innen.

Kapitel:

01:08 - 08:31: Einleitung, Aufgaben der Pathologie und Parasitologie, Einführung Parasiten

08:32 - 12:03: Bandwürmer und kleiner Fuchsbandwurm

12:03 - 16:54: Mensch und Maus als (Fehl-) Zwischenwirt

16:55 - 36:24: Erkrankung, Diagnose, Krankheitsfälle, Behandlung

36:25 - 42:37: Wer erkrankt? Risikofaktoren und Infektionsweg

42:38 - 46:13: Rolle von Hunden

46:14 - 51:24: Konkrete Tipps und Abschied

Weiterführende Links:

Fuchsbandwurm - AGES

Zoonosen - AGES

Bärlauch - AGES

Fuchsbandwurm (alveoläre Echinokokkose)

Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

Weitere Episoden von „Mut zum Risiko | AGES Podcast“

Alle Episoden von Mut zum Risiko | AGES Podcast · Mehr Wissenschaft-Podcasts