Gelassenheit als Führungsprinzip
Episode von Mit mentaler Stärke zum Erfolg I Mentale Gesundheit I Mental Hacks I Leadership – Podcast mit Antje Heimsoeth von Antje Heimsoeth I „Deutschlands renommierteste Motivationstrainerin“ (FOCUS), Mental Coach, Top 100 Erfolgstrainer, „Vortragsrednerin des Jahres 2014“ · 2. März 2026 · 24 min
Stress gehört zum Führungsalltag. Angesichts sich schnell wandelnder Gegebenheiten ist es heute wichtiger denn je, zu wissen, wie sich mit Stress umgehen lässt. Wir müssen lernen, ihn anzunehmen und abzubauen, um nicht aus der Balance zu geraten. Wie man unter Druck ruhig bleibt, ist neben Selbstvertrauen deshalb eine der wichtigsten Eigenschaften für Führungskräfte. Denn die Fähigkeit, mit seinen Emotionen bewusst umzugehen und unter Druck gelassen zu bleiben, wirkt sich direkt auf die eigene Performance aus. Und übrigens auch auf die Gesundheit: Forscher des US National Bureau of Economic Research fanden nämlich heraus, dass dauergestresste Topmanager schneller altern und damit auch früher sterben können. Stress trifft jedoch besonders die mittlere Führungsebene: Eine Studie der Hamburger Kühne Logistics University zu den Auswirkungen von Stress auf Führungskräfte weist nach, dass die Burnout-Neigung in jenen Hierarchieebenen am stärksten ist, die am wenigsten Einfluss nehmen können. Mit anderen Worten: Je mehr Kontrollerleben, desto größer die Selbstwirksamkeit, also das Gefühl, den Aufgaben und Erwartungen kompetent begegnen zu können, und das Machtgefühl, also die Möglichkeit der Einflussnahme. Das reduziert Stress.
Gelassen bleiben: Viele Manager stressen sich durch eigenen Leistungsanspruch
Oft sind es innere Stressfaktoren, die belasten: Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement und der TU München stellte fest, dass der überwiegende Teil der befragten Projektmanager, die mehrheitlich als Führungskräfte im Einsatz waren, am eigenen Leistungsanspruch (88 %) scheitert. Fast sechs von zehn Befragten fiel es schwer, abzuschalten und sich abzugrenzen. Vier von zehn Managern waren zudem nicht in der Lage, zu delegieren.
Ein gutes Selbstmanagement, geprägt von mentaler und emotionaler Stärke, kann also erheblich dazu beitragen, den eigenen Stress zu reduzieren. Was also können Führungskräfte tun, um Stress gut zu bewältigen und vielleicht sogar zu reduzieren?
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