BP-Patienten: Kiefernekrose-Risiko einschätzen und vermeiden

Episode von Medizin trifft Zahnmedizin von MedTriX GmbH · 14. April 2026 · 41 min

In dieser Folge von „Medizin trifft Zahnmedizin“ widmen wir uns einem hochrelevanten interdisziplinären Thema: der medikamenteninduzierten Kiefernekrose (MRONJ). Prof. Dr. Dr. Peer Kämmerer von der Universitätsmedizin Mainz und Prof. Dr. Gerhard Schmalz von der Medizinischen Hochschule Brandenburg erläutern, warum diese Komplikation für Zahnärzte, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen und behandelnde Ärzte gleichermaßen bedeutsam ist.

Antiresorptive Medikamente wie Bisphosphonate und Denosumab gehören zur Standardtherapie bei Osteoporose und Knochenmetastasen. Selten, aber relevant können sie zu Kiefernekrosen führen – freiliegender Knochen im Mundbereich, der über Wochen nicht abheilt. Die Experten diskutieren Pathophysiologie, Risikofaktoren (insbesondere intravenöse Gabe, Prothesen-Druckstellen, Parodontitis), Klassifikation nach AAOMS-Stadien und therapeutische Konsequenzen.

Besonders wichtig: Prävention durch prätherapeutische zahnärztliche Sanierung, partizipative Entscheidungsfindung mit Patienten und klare Kommunikation zwischen allen beteiligten Fachdisziplinen. Auch kontroverse Themen wie Implantate unter Antiresorptiva-Therapie, Drug Holidays und Antibiotika-Strategien werden beleuchtet.

https://www.medical-tribune.de/medizin/allgemeinmedizin/bp-patienten-kiefernekrose-risiko-einschaetzen-und-vermeiden

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